zur Startseite zum Inhalt zur Navigation

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Schleswig-Holstein - Wedel e.V.


[31.10.2011] - Rettungsübung im Museumshafen Oevelgönne

Gemeinsam mit den Mitgliedern des Museumshafens Oevelgönne übte die DLRG Wedel das Retten von Personen aus dem Wasser

Am 31.10.2011 waren die Helfer der DLRG Wedel zu einem Übungsabend im Museumshafen Oevelgönne. Bereits im Jahr zuvor wurde dort mit den Neueinsteigern im Museumshafen die Rettung von über Bord gefallenen praktisch geübt. In diesem Jahr sollte schwerpunktmäßig der Einsatz eines Rettungsnetzes geübt werden. Die Übung fand an Bord des Finkenwerder Fischkutters "Präsident Freiherr von Maltzahn" statt. Die DLRG Wedel rückte mit dem Motorrettungsboot "Klaar Kimming" an. Mit an Bord: Übungspuppe "Paul".

Zunächst wurde das Rettungsnetz an der hohen Bordwand des ehemaligen Fischkutters ausgebracht und befestigt:



Anschließend demonstrierte ein Helfer der DLRG Wedel, wie man aus eigener Kraft an dem Netz hochklettern kann. Selbst für einen trainierten Rettungsschwimmer keine einfache Aufgabe:



Als nächste Aufgabe sollte Paul gerettet werden. Dazu stieg ein Besatzungsmitglied der Maltzahn, ausgestattet mit einem Überlebensanzug der DLRG Wedel, ins Wasser und versuchte die 40kg schwere und mit Sand gefüllte Puppe in das Rettungsnetz zu legen.



Nach einigen gescheiterten Versuchen war es dann so weit: Paul lag im Netz und konnte nach oben gezogen werden:



Mit vereinten Kräften gelang es schließlich, die Übungspuppe wieder an Bord zu holen:



Nachdem nun gelernt war, wie das ganze funktioniert, wurde die Rettung nun noch einmal am lebenden "Objekt" geübt. Ein Besatzungsmitglied der Maltzahn war so mutig und legte sich in das Rettungsnetz...



... und wurde sicher an Bord gezogen:



Anschließend zeigten die Helfer der DLRG Wedel, wie sie die Rettung normalerweise vornehmen. Wichtigstes Hilfsmittel dafür ist das Spineboard. Auf diesem "Brett" wird der verunglückte festgeschnallt und kann dann besonders schonend an Bord gebracht werden.



Ein Helfer im Wasser und zwei Helfer an Bord sichern den Patienten und schnallen ihn auf dem Spineboard fest



Die letzten Gurte werden befestigt:



Jeder Handgriff sitzt. Wenige Minuten später ist der Patient an Bord des Motorrettungsbootes





Zum Schluss wurde noch die Funktionsweise einer Automatikweste demonstriert: